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Hilfebedürftige

Wir freuen uns auch über jeden, der zu uns kommt und Mitglied im Verein werden will, auch wenn er selbst nicht (mehr) in der Lage ist, anderen zu helfen. Junge und ältere Menschen, jeder kann, unabhängig vom Alter, hilfsbedürftig werden und auf fremde Hilfe angewiesen sein. Wir finden sicher jemanden im Verein, der helfen kann. Sie fallen bei uns niemandem „zur Last“. Im Gegenteil! Durch Ihre Hilfeanfrage geben Sie denen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, die Möglichkeit, dies auch tun zu können!

Junge Familien

Vor allem Kleinfamilien und Alleinerziehende stehen ohne Hilfe von außen nicht selten vor sehr belastenden Situationen. Wer kümmert sich z.B. nur für ein paar Stunden um die Kinder, wenn die Großeltern weit weg wohnen, Papa keinen Urlaub bekommt, aber Mama einen Untersuchungstermin im Krankenhaus dringend wahrnehmen muss? Wer unterstützt die erkrankte Alleinerziehende, damit der geplante Kindergeburtstag trotzdem stattfinden kann?

Alleinlebende / Neu-Zugezogene

Oft sind es nur Kleinigkeiten, die zu einem echten Problem für den Betroffenen werden können, wenn man z.B. bei akuter Erkrankung niemanden hat oder kennt, der helfen könnte. Es kann schon sehr belastend sein, wenn man nicht weiß, wer sich während eines Krankenhausaufenthaltes um die Katze oder die Blumen kümmert, den Briefkasten leert und die erwartete, wichtige Post ans Krankenbett bringt? Auch kleine handwerkliche Arbeiten, die man alleine nicht bewältigen kann, können den Alltag erheblich belasten, wenn man niemanden kennt, der einfach mal vorbeikommt und mithilft.

Alte Menschen

Mit zunehmendem Alter nehmen bei vielen Menschen auch die Beschwerden und Krankheiten zu. Vieles macht mehr Mühe, oder geht alleine überhaupt nicht mehr. Um Pflege und Betreuung kümmern sich die professionellen Dienste, aber: Wer geht z.B. mit der verwitweten älteren Dame, die sich nach einem Schlaganfall zwar wieder erholt hat, sich aber jetzt nicht mehr alleine aus dem Haus traut, regelmäßig spazieren oder einkaufen, wenn die Kinder aus dem Haus und weit weg gezogen sind? Wer geht mit dem Hund „Gassi", wenn die eigene Gesundheit es nicht mehr zuläßt, sich aber auch noch nicht von ihm trennen kann?